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	<title>ZukunftsWeb &#187; Marion Fugéwicz-Bren</title>
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	<description>Chancen &#38; Risiken für Unternehmen &#38; AnwenderInnen</description>
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		<title>Frage des Jahres: Wie verändert uns das Internet?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 13:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion Fugéwicz-Bren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Litracy]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie aktuell das Zukunftsweb-Projekt der Semantic Web Company ist und auf wie vielen Ebenen es Relevanz hat, zeigt sich unter anderem in der medialen Rezeption des Themas. Ein Beispiel ist etwa der umfangreiche Themenschwerpunkt „Digitales Denken“ in einem Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ.NET. Untertitel „Wie verändert uns das Internet?“ Diskussionen über die Auswirkungen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aktuell das <a href="../">Zukunftsweb-Projekt</a> der <a href="http://www.semantic-web.at/">Semantic Web Company</a> ist und auf wie vielen Ebenen es Relevanz hat, zeigt sich unter anderem in der medialen Rezeption des Themas. Ein Beispiel ist etwa der umfangreiche Themenschwerpunkt „Digitales Denken“ in einem <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc%7EEE6BE4E1C35B5488BB460630434F717C1%7EATpl%7EEcommon%7ESspezial.html">Feuilleton</a> der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ.NET. Untertitel „<a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc%7EEF39C4EB71CB548BCBA2043AC21BC8B1C%7EATpl%7EEcommon%7ESspezial.html">Wie verändert uns das Internet?</a>“</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/stianeikeland/"><img class="alignleft size-full wp-image-995" style="margin: 8px;" title="(cc) by Stian Eikeland" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/02/3696386615_19c3c56b23.jpg" alt="(cc) by Stian Eikeland" width="184" height="122" /></a>Diskussionen über die Auswirkungen des Netzes auf unseren Alltag und unser Denken sind oft ideologisch überfrachtet, heißt es <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc%7EEE6BE4E1C35B5488BB460630434F717C1%7EATpl%7EEcommon%7ESspezial.html">dort</a>. Kunsthistoriker, Schriftsteller und andere Kreative kommen zu Wort und die Antworten sind so vielfältig wie beachtenswert. Die renommierte <a href="http://www.edge.org/about_edge.html">Edge Foundation</a> wirft regelmäßig Fragen zu intellektuellen, philosophischen und künstlerischen Kernthemen auf, um eine Diskussion zu entfachen. So veröffentlichte der amerikanische Literaturagent John Brockman Anfang Jänner <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.edge.org/questioncenter.html">die Frage des Jahres 2010</a>:</span> Wie verändern Internet und vernetzte Computer die Art, wie wir denken? Im Kern der Diskussion steckt die Frage des Wissenschaftshistorikers George Dyson: „Sind der Preis für Maschinen, die denken, Menschen, die es nicht mehr tun?“ Brockman, der einige der wichtigsten Wissenschaftler der Gegenwart zu seinen Autoren zählt, umkreist diese Vision auf <a href="http://www.edge.org/">Edge.org</a> mit hunderteinundzwanzig Antworten. „Wir drucken die interessantesten in diesem <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc%7EEE6BE4E1C35B5488BB460630434F717C1%7EATpl%7EEcommon%7ESspezial.html">Feuilleton</a>“, so Frank Schirrmacher, Autor und Mitherausgeber der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Allgemeine_Zeitung">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a>. „Anders als in Deutschland, wo die Debatte über das Informationszeitalter noch immer ein von Interessen geprägtes Palaver über Medien ist, zielt die Edge-Debatte in die Tiefe“.</p>
<p><strong>Internet als „Dynamik der Meute“</strong></p>
<p>Recht kritisch geht Jaron Lanier an die Thematik heran. Der Internet-Pionier der ersten Stunde hat etwa den Begriff „virtuelle Realität“ geprägt, den ersten Avatar erfunden und spricht heute vom digitalen Mob und vom Ende des digitalen Maoismus – etwa in einem <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc%7EEF3D66AAB23104807987FC43BF07E5FCE%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Gespräch mit FAZ.NET</a>. In Facebook ist nicht etwa er persönlich, sondern seine Katze zu finden, damit er zwar seine Erfahrungen machen, aber dennoch anonym bleiben kann.</p>
<p><a href="http://shop.spiegel.de/shop/action/productDetails/9160094/jaron_lanier_you_are_not_a_gadget_0307269647.html?aUrl=90009999"><img class="alignright size-full wp-image-998" title="Jaron Lanier: you are not a gadget" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/02/9160094_9160094_big.jpg" alt="Jaron Lanier: you are not a gadget" width="119" height="180" /></a>Noch etwas weiter geht Lanier in einem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674057,00.html">aktuellen Spiegel-Interview</a>, wo er das Gemetzel thematisiert, das im Netz als Musterverhalten hergenommen werden kann: ein Thema, das wohl eine weit tiefer gehende Auseinandersetzung verdient, und zu dem so mancher Internetbenutzer eigene Geschichten zu erzählen weiß – auch ich aus meiner jüngsten Alltagsarbeit: Als mir etwa irrtümlich ein Email aus dem BCC-Modus in den CC-Modus verrutschte und ich daraufhin blitzschnell einige höchst erstaunliche Reaktionen – provozierte, jeweils mit gesamter Verteiler-Adresse – die wohl bei einem BCC-Email niemals ans Licht gekommen wären. Und wie viel Zeit da plötzlich darauf verwendet wurde, um sich „ins rechte Licht“ zu setzen.<br />
„Das ist keine Ausnahme, sondern ein typisches Muster im Netz“, so Lanier – er erwähnt dabei eines der vielen „teuflischen Gemetzel“ wie man sie aus Online-Foren kennt. Und „&#8230; die Dynamik der Internet-Meute bedingt, dass man am Ende mitmachen muss, um nicht selbst Opfer zu werden“.</p>
<p><strong>Das Netz vergisst nichts</strong></p>
<p>Das Netz lässt nur Konformismus zu, so Lanier. „Es belohnt Leute, die in soziale Normen passen. Wer sich außerhalb der Norm bewegt, kann schnell zum Opfer werden. Wir haben inzwischen ein riesiges Problem mit Cyber-<a href="http://www.spiegel.de/thema/mobbing/">Mobbing</a>“. Mehr dazu in seinem <a href="http://shop.spiegel.de/shop/action/productDetails/9160094/jaron_lanier_you_are_not_a_gadget_0307269647.html?aUrl=90009999">jüngst erschienenen Buch „You are not a Gadget -A Manifesto“, wo er nun </a>die Schattenseiten des Netzes kritisiert.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass es das Netz nicht erlaubt, sich selbst neu zu erfinden. Es vergisst nichts. Das kann schlecht sein, aber auch spannend – je nachdem, wie man mit Informationen und dem Netz umgeht. Viele dieser Prognosen haben <a href="http://www.netzpioniere.at/node/4">Netzpioniere</a>, die sich etwa schon in den Achtzigern mit neuen Medientechnologien beschäftigt haben, schon vorhergesagt. Manche Visionen von damals beginnen nun langsam zu greifen (Siehe auch <a href="../aktuell/webinar-28012010">Die Protagonisten des Zukunftsweb</a> oder <a href="../materialien-fur-uebermorgen/essays/es-lag-in-der-luft">Es lag in der Luft&#8230;</a>). Gerade dieser Aspekt gebietet es, Verantwortung zu übernehmen. Im Netz und für das Netz, heute und (für) morgen. Denn das Internet zu verteufeln wäre ebenso  reduktionistisch und simpel wie unrealistisch.</p>
<p><strong>PROGRAMMTIPP</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Donnerstag, den 4.  Februar 2010, um 21 Uhr<strong><br />
Die Sendung scobel auf 3sat</strong>: <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?source=/scobel/140847/index.html&amp;cx=10">Die Welt ist flach:  Chancen und Risiken der digitalen Veränderung</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>THEMENSCHWERPUNKT  IM 3SAT &#8230; Leben im Netz &#8230; <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?source=/scobel/140847/index.html&amp;cx=10" target="_blank">Wie das Internet unsere Welt verändert <span id="OBJ_PREFIX_DWT254"><span id="OBJ_PREFIX_DWT255"> </span></span></a></strong><br />
3-Sat:  &#8220;Nicht nur wirtschaftlich hat sich der Alltag durch das World Wide Web  dramatisch verändert. Es gibt kaum Modelle, wie durch eine geeignete  Ordnungskompetenz die Flut von Information sinnvoll genutzt werden kann.  Stattdessen führt die Überflutung, ebenso wie die Doppel- und  Dreifachbelastung in der Kommunikation durch E-Mails, Twitter oder  andere Web 2.0 basierte Dauerkommikationstechnologien zu einem bislang  wenig erforschten digitalen Stress&#8221;. Zu Gast bei Gert Scobel sind  diesmal Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, Gisela Schmalz von der  Rheinischen Fachhochschule Köln und Frank Schirrmacher von der FAZ.  Weitere  Informationen finden Sie unter <span id="OBJ_PREFIX_DWT256"><span id="OBJ_PREFIX_DWT257"><a href="http://www.3sat.de/scobel/140847/index.html" target="_blank">http://www.3sat.de/scobel/140847/index.html</a></span></span>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
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		<title>Zeitenwende am Radar: Wolf Lotter</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 14:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion Fugéwicz-Bren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Lotter]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Landkarte der neuen Welt will Wolf Lotter zeichnen. Denn es geht &#8211; wie überall &#8211; um die Macht. Welche Paradigmenwechsel stehen an? Eine offene Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Wirtschaft gedeihen kann, schreibt die Süddeutsche Zeitung online in einer Rezension über ein neues Buch von Wolf Lotter mit dem Titel Die kreative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Landkarte der neuen Welt will <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Lotter" target="_blank">Wolf Lotter</a> zeichnen. Denn es geht &#8211; wie überall &#8211; um die Macht. Welche Paradigmenwechsel stehen an? Eine offene Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Wirtschaft gedeihen kann, schreibt die Süddeutsche Zeitung online in einer Rezension über ein neues Buch von Wolf Lotter mit dem Titel <a href="http://www.wolflotter.de/185.html" target="_blank">Die kreative Revolution</a>. Lotter ist nicht nur Mitbegründer und Redakteur des Wirtschaftsmagazins Brand eins: Er hat sich schon zu einer Zeit journalistisch mit digitalen Technologien beschäftigt, als das hierzulande noch kaum jemand tat &#8211; seine Arbeiten thematisieren seit 1984 die Transformation der alten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Industriegesellschaf" target="_blank">Industriegesellschaft</a> hin zur neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensgesellschaf" target="_blank">Wissensgesellschaft</a>. <span id="OBJ_PREFIX_DWT1823"></span>Es ist daher nur natürlich, dass er auch über Veränderungsprozesse nachdenkt. Auch in Bezug auf das Internet.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span id="OBJ_PREFIX_DWT1825"><a href="http://www.wolflotter.de/jahrgang_2000.html" target="_blank">www.wolflotter.de</a></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">
Kreativität ist nicht der Rettungsanker des Industrialismus, meint Lotter. Aber sie ist der Treiber für eine grundlegende Änderung der Ökonomie. Tatsächlich &#8220;geht es um eine Machtauseinandersetzung zwischen zwei nicht kompatiblen Organisationsstrukturen: industriekapitalistisch die eine,<br />
wissensbasiert die andere&#8221;.</p>
<p><span id="OBJ_PREFIX_DWT1826"><a href="../materialien-fur-uebermorgen/essays/es-lag-in-der-luft" target="_blank">http://www.zukunftsweb.at/materialien-fur-uebermorgen/essays/es-lag-in-der-luft</a></span></p>
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