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EU: Auf der Suche nach der neuen Internetstrategie

230 Seiten – voll mit empirischen Daten – zählt der umfangreiche Bericht “Trends in connectivity technologies and their socio-economic impacts”, der im Auftrag der Europäischen Kommission beim renomierten Thinktank RAND in Auftrag gegeben wurde. Die EU will die Ergebnisse zur Formulierung einer Nachfolgeagenda für das auslaufende i2010-Programm verwenden.

I2010 ffRAND entwirft dabei drei Szenarien der Internetzukunft: The Borderless World,  The Connecting World und The Scattered World of 2020. Hinterlegt mit vergleichenden Nutzungs- und Entwicklungsdaten aus den EU-Ländern, den Vereinigten Staaten, China, Japan und Korea zeigt RAND die mögliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung anhand des Maß staatlicher Regulierung und Rückwirkung multikontinentaler Konzerne auf. Auf technnologischer Ebene macht RAND vier Trends klar fest:

  • Das Netz wird unabhängig von “spezifischen Orten, Geräten, Programmen usw.”
  • Datenverarbeitung und -speicherung werden zu Infrastrukturangeboten “wie Wasser, Strom, Gas usw.”
  • Die zunehmende “Mensch-Computer-Konvergenz [...] wird die Zwei-Wege-Partnerschaft zwischen sozialen und technologischen Systemen stark verbessern”.
  • Durch Web-3.0-Technologien wie das semantische Web wird das Internet “zu einem intelligenten Akteur werden.



Für die Nachfolgepolitiken zu EUs i2010-Strategie bedeutet dies ein Governancemodell mit den Eckpfeilern “Offenheit”, “Wettbewerb”, “Public-Private-Parnerships”, “leistungsfähiger Aufsicht” und “effektiver Selbstregulierung” zu finden.

Die Studie im DOWNLOAD.

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