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	<title>ZukunftsWeb &#187; copyright</title>
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	<description>Chancen &#38; Risiken für Unternehmen &#38; AnwenderInnen</description>
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		<title>Open-Commons-Region Linz</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer europaweit einzigartigen Initiative wird die Stadt Linz Impulse für die frei zugängliche Nutzung und elektronische Verbreitung von Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien und anderen als „Open Commons“ bezeichneten, digital gespeicherten Inhalten geben. Das Projekt „Open-Commons-Region Linz“ ist ein weiterer Schritt der Zukunftsstadt Linz, ihre BürgerInnen, bei der Informationsbeschaffung und -Nutzung via Internet bestmöglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../wp-content/uploads/2010/10/587px-Icon_Now_Commons.svg_.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1537" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="Open Commons Linz" src="../wp-content/uploads/2010/10/587px-Icon_Now_Commons.svg_-300x249.png" alt="" width="249" height="206" /></a>Mit einer europaweit einzigartigen Initiative wird  die Stadt Linz Impulse für die frei zugängliche Nutzung und  elektronische Verbreitung von Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien  und anderen als „Open Commons“ bezeichneten, digital gespeicherten  Inhalten geben. Das Projekt „Open-Commons-Region Linz“ ist ein weiterer  Schritt der Zukunftsstadt Linz, ihre BürgerInnen, bei der  Informationsbeschaffung und -Nutzung via Internet bestmöglich zu  unterstützen. Bereits seit 2005 läuft die Hotspot-Initiative der Stadt  Linz. Österreich-weit ist dieses Projekt mit derzeit 118  Hotspot-Standorten für den Gratis-Einstieg ins Internet einzigartig.  Seit September 2009 stellt Linz über den „Public Space Server“ allen  interessierten LinzerInnen ab 14 Jahren einen fix definierten  Speicherplatz sowie ein persönliches E-Mail-Postfach und Programme für  die nichtkommerzielle Veröffentlichung von Inhalten im Internet zur  Verfügung. Die Leitlinien für die Realisierung der  „Open-Commons-Region Linz“ wurden nach einem einstimmigen  Gemeinderatsbeschluss  in einer Studie erarbeitet, die vom stadteigenen  Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen (IKT Linz <acronym title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</acronym>)  in Auftrag gegeben wurde. Die Studie des Instituts für Personal- und  Organisationentwicklung in Wirtschaft und Verwaltung der Johannes Kepler  Universität (Leitung: <acronym title="Universität">Univ</acronym>.-<acronym title="Professor">Prof</acronym>. <acronym title="Doktor">Dr</acronym>.  Gustav Pomberger) entstand in Zusammenarbeit mit der IKT Linz GmbH und  dem Linzer Markt- und Meinungsforschungsinstitut market.</p>
<p>Als unmittelbar folgende Schritte sind unter anderem geplant:</p>
<ul>
<li>Einrichtung eines Open Commons-Beirates.</li>
<li>Aufbau einer Open Commons-Region Linz Koordinationsstelle</li>
<li>Initiativen für Angebote in den Bereichen  Bildung (Open Courseware) und öffentliche Datenbestände, wie zum  Beispiel Stadtinformationen oder Stadtkarten (Open Data).</li>
<li>Überarbeitung des magistratsweiten Intranets  mit Einsatz von Open-Source-Software für das Betriebs-, Redaktions- und  Datenbanksystem.</li>
<li>Prüfung des Einsatzes von weiteren Open-Source Softwareprodukten in Teilen der Unternehmensgruppe Stadt Linz.</li>
</ul>
<p>In den Aufbauprozess der Open-Commons-Region  Linz sollen die Bevölkerung ebenso wie Gebietskörperschaften,  Interessenvertretungen, Unternehmen sowie Kultur- und  Bildungseinrichtungen eingebunden werden. Eine Schlüsselrolle spielen  dabei Betriebe der Unternehmensgruppe Stadt Linz und städtische  Einrichtungen wie die Volkshochschule und die Museen.</p>
<ul>
<li>Interview mit Initator Christian Forsterleitner im Linzer CulturalBroadcastinArchive: <a href="http://cba.fro.at/show.php?lang=de&amp;eintrag_id=18559" target="_blank">Nachhören</a></li>
<li><a href="http://www.linz.at/politik_verwaltung/44001.asp" target="_blank">Stellenausschreibung</a> &#8211; ProjektleiterIn Koordination Open Commons Region Linz</li>
</ul>
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		<title>Die Nullerjahre im Rückspiegel</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 20:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bald hat die Jahreszahl keine Null mehr in der Zehnerstelle. Zehn Jahre nach der für viele magisch anmutenden Jahrtausendwende ist der Blick zurück &#8211; gerade bei den Internettechnologien &#8211; ein sich lohnender. Bill Gates ist unglaublich reich, aber Microsoft hat nicht die Weltherrschaft angetreten. In den 90ziger Jahren schien es, als würde an Microsoft in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bald hat die Jahreszahl keine Null mehr in der Zehnerstelle. Zehn Jahre nach der für viele magisch anmutenden Jahrtausendwende ist der Blick zurück &#8211; gerade bei den Internettechnologien &#8211; ein sich lohnender.</p>
<p><span><strong><img class="alignleft size-full wp-image-944" style="margin: 6px;" title="Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Severin Nowacki" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/419px-Bill_Gates_World_Economic_Forum_2007.jpg" alt="Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Severin Nowacki" width="126" height="178" />Bill Gates ist unglaublich reich, aber Microsoft hat nicht die Weltherrschaft angetreten. </strong>In den 90ziger Jahren schien es, als würde an Microsoft in Zukunft nichts vorbeiführen. Da wurden Browser und Suchmaschinen, Betrieb- und Netzwerksoftwareanbieter reihenweise &#8220;geschluckt&#8221;. Dennoch &#8211; obwohl mit MS immer noch ein Marktführer im Rennen ist, wurde  die Rolle der <a href="http://www.internetevolution.com/complink_redirect.asp?vl_id=3426" target="new">Microsoft Corp.</a> mehr und mehr relativiert. Aus der Initiative einiger Geeks entstanden nach-und-nach tragfähige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source" target="_blank">OSS-Betriebsysteme</a> als ernsthafte Alternativen. Im Web etablierten sich mit frei verfügbaren Angeboten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_Service" target="_self">SAAS</a>) kraftvolle Alternativen zur Office Software und schließlich hat die Evolution von Geräten und Anwendungen im Mobilgerätemarkt neue Betriebsysteme und auch Hardwareansätze (Netbook, Tablett, &#8230;) abseits des Betriebsystemalleinanbieters hervorgebracht. Neue globale Player sind (wieder)erschienen, und greifen wie in den 90zigern wieder nach dem Oligopol: Google und Apple. Wir vermuten wieder die Weltherrschaft hinter den neuen &#8220;Großen&#8221;. Mal sehen.</span></p>
<p><strong>140 Sargnägel für das Themenportal.</strong> Content is King &#8211; <span style="text-decoration: underline;">der</span> Wahlspruch der frühen Nullerjahre! Den Marketing- und Rezipientenforschungsrezepten der Medienhäuser (damals oft nur TV-Print-Radio) folgend, dachte man an Portale für den/die individuelle/n Webnutzer/in. Groß angelegten Websites, die möglichst alles bieten, was der User braucht. Ein gesetztes Bookmark war der Sieg &#8211; schicke Begriffe wie &#8220;Stickyness&#8221; und &#8220;Cosyness&#8221; waren Pflicht. Doch &#8211; außer für einige Crossmedia-Anbieter &#8211; brachten die Werbeerlöse aus Bannerwerbung zumeist kein tragfähiges Geschäft. Es scheint ein Paradigma des Internetzes zu sein, das nicht &#8220;Leiten&#8221;, sondern &#8220;Suchen&#8221; das Tun und die Phantasie der Nutzer/innen beflügelt. Musik suchen, Freunde suchen, Clips suchen und Aussagen suchen &#8211; dafür braucht man Profile, Metadaten, Verknüpfungen und eine geeignete Oberfläche: Facebook, FriendFind, Xing und MySpace. Für die tägliche Suche im globalen Informations- und Personendschungel sind 140 Zeichen bei weitem genug. Schnell formulierbar, am Handydisplay darstellbar, auch mit 12 Tasten schreibbar und vor allem gut syndizierbar, reichen die zwei kurzen Sätze der Microbloggingrealität aus, Netzwerke zu erhalten, Meinungen zu verbreiten und vor allem Werbung für sich selbst oder sein Produkt zu machen. So schrumpfte das Themenportal auf ein simples kleines Zeichen: Den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Hashtag</a>.</p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/600px-Napster_Unique_Users.svg.png"><img class="alignright size-full wp-image-945" style="margin: 6px;" title="CC" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/600px-Napster_Unique_Users.svg.png" alt="CC" width="221" height="177" /></a>Mit beiden Beinen stand die sogenannte Copyrightindustrie auf der Bremse, wenn es um die Verbreitung von Multimediainhalten im Internet ging</strong>. Es war <span style="text-decoration: underline;">der</span> große Kampf in den Nullerjahren: Copyrightindustrie (besonders große Musikverlage, Hollywoodkino und TV-Networks) im großen Verteidigungskrieg gegen neue Businessmodelle, Vertriebswege und Verwertungsmöglichkeiten. Es war vor allem die Musikindustrie, die nach satten Zuwächsen durch die Einführung der CD (profitabler Wiederverkauf von bereits auf Vinyl erschienenen Bestsellern) den Anschluß an die veränderten technologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu verpassen schien. Auf die im Internet publizierte Privatkopie des eigenen Digitaltonträgers via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napster" target="_blank">Napster</a> reagierte die Musikindustrie mit Kriminalisierung gegenüber den Plattformbetreibern und später dann auch den Nutzer/innen &#8211; der eigenen Kundschaft. Dass es dieser Kundschaft nicht primär um den Diebstahl, sondern um den Erwerb von Musiktitel geht, zeigte eindrucksvoll die Etablierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ITunes" target="_blank">I-Tunes</a>. Damit hat Apple zweierlei erreicht: Herstellung eines mediengerechten Zugangs zu Musikinhalten <span style="text-decoration: underline;">und</span> Vermarktung eines eigenen Abspielgerätes, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod" target="_blank">I-Pod</a>. Schlau! Dass auch zu diesem Zeitpunkt die Musikindustrie noch immer auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" target="_blank">DRM</a> setzt, und damit vollends ihre Reputation verspielt, ist wohl das Gegenteil von Schlau. Am Ende des Jahrzehntes haben wir eine veränderte Musikindustrie vor uns: Konzerte als tragende Säule im veränderten Einkommensmix der Musiker/innen, virales Marketing anstatt großer Kampagnen, in großen Teilen aufgesplittete Verwertungsketten vom/von dem/der Musiker/in zum Konsumenten und schließlich Verwertung außerhalb des Copyrightsystems (Stichwort <a href="http://creativecommons.at/" target="_blank">CC</a> und PublicDomain). Die Nullerjahre haben uns auch gezeigt, wie schwierig es für etablierte Marktteilnehmer sein kann, den Weg in&#8217;s &#8220;neue&#8221; Medium zu schaffen.</p>
<p><strong>Konvergenz: Ein no-no-word wird Wirklichkeit!</strong> In jedem Businessplan der Bubbleökonomie des beginnenden Jahrzehntes war sie postuliert: Die Verschmelzung von Medien, Content und Plattformen. Mit der geplatzten Blase war dann auch Ruhe um den Begriff. Doch gerade die Mobiltechnologie hat bei bei Betriebssystemen, Plattformen und Konzepten die gesamten Nullerjahre stetig an der Integration verschiedenster Services bei den Mobilplattformen gearbeitet &#8211; erfolgreich. Am Ende des Jahrzehntes haben wir schnell angebundene mobile Geräte, die Internet, TV, Radio und (ja, fast vergessen) Telefonie selbstverständlich vereinen.</p>
<p><strong>Internet: Ein Wohlstandsquelle für wenige.</strong> Der Aufbruch in&#8217;s neue Jahrzehnt läßt ein ZukunftsWeb erwarten, dass uns viele neue Anwendungen, Einkommensmöglichkeiten und kulturelle Veränderungen bringt. Doch das Internet ist nur auf der nördlichen Hemisphäre eine tragfähige Infrastruktur. Die Entwicklungsländer haben oftmals keine ausreichende Telekominfrastruktur, um echte Player im globalen Konzert der Internetwirtschaft zu werden. Ein globaler &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft" target="_blank">digital devide</a>&#8221; der in den Nullerjahren den Marktmechanismen überlassen wurde &#8211; mit dem Preis des Stillstands dort.</p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/800px-MB_WP_Organisation.png"><img class="size-full wp-image-946 alignleft" style="margin: 6px;" title="(cc) Ziko van Dijk" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/800px-MB_WP_Organisation.png" alt="(cc) Ziko van Dijk" width="225" height="159" /></a>Vom vernetzten Wissen zum vernetzten Denken.</strong> Wie selbstverständlich schauen wir heute &#8220;kurz einmal&#8221; in Wikipedia nach, oder &#8220;googeln&#8221;, wenn es darum geht, einen Begriff oder Sachverhalt nachzufragen. Noch 2000 hätten wir  zu Brockhaus oder Enzyklopädia Britannica gegriffen. Und wer dachte damals daran, dass dieses gesammelte Wissen von den Usern selbst erstellt wird? Inzwischen haben wir auch gelernt, dass wir &#8211; mit einer gesunden Vorsicht &#8211; diesen Userkolleg/innen als Quelle vertrauen können. Die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen" target="_blank">Weisheit der Vielen</a>&#8221; ist aber nicht nur Motor der größten vernetzten Wissensbasis der neueren Geschichte, sie ist auch Grundprinzip von Innovationsvorgängen in Wirtschaft und Gesellschaft. So sind Begriffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing" target="_blank">Crowdsourching</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prosument" target="_blank">Prosumer</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lead_User" target="_blank">Leaduser</a> bereits oft im Spiel, wenn es um die gemeinsame Lösung von Problemen und das gemeinsame Schaffen von Neuem geht.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><span><br />
</span></p>
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