<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ZukunftsWeb &#187; Facebook</title>
	<atom:link href="http://www.zukunftsweb.at/tag/facebook/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zukunftsweb.at</link>
	<description>Chancen &#38; Risiken für Unternehmen &#38; AnwenderInnen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Aug 2010 13:50:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wanted &#8230; Interpol veröffentlicht Steckbriefe</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/interpol-veroffentlicht-steckbriefe-mutmaslicher-schwerverbrecher</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/interpol-veroffentlicht-steckbriefe-mutmaslicher-schwerverbrecher#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 18:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[interpol]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsweb.at/?p=1364</guid>
		<description><![CDATA[Erstmals in ihrer Geschichte bittet Interpol die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Fahndung nach Hunderten von mutmaßlichen Schwerkriminellen. Dabei setzen die Ermittler auch auf Hinweise von Internetnutzern.
Bislang hatte die Behörde verdeckt ermittelt und nur vereinzelt die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Die in Lyon ansässige internationale Polizeibehörde startete im Mai die Operation «Infra-Red». Die erste Runde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/07/Interpol-logo.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Interpol-logo" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/07/Interpol-logo.jpg" alt="" width="89" height="90" /></a>Erstmals in ihrer Geschichte bittet Interpol die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Fahndung nach Hunderten von mutmaßlichen Schwerkriminellen. Dabei setzen die Ermittler auch auf Hinweise von Internetnutzern.</p>
<p>Bislang hatte die Behörde verdeckt ermittelt und nur vereinzelt die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Die in Lyon ansässige internationale Polizeibehörde startete im Mai die Operation «Infra-Red». Die erste Runde der Aktion &#8216;<a title="Infra-Red" href="http://www.interpol.int/Public/Wanted/InfraRed/Default.asp" target="_blank">Infra-Red</a>&#8216; ist im Mai bereits zu  einem Ende gekommen.  Diesbezüglich wurde nach 450 Verurteilten und Verdächtigen in 29 Ländern  gesucht. Den Angaben der Behörde zufolge konnten dabei über 100  Flüchtige gefasst werden. Zu den gefassten Personen gehört unter anderem  das frühere kolumbianische Model Angie Sanclemente Valencia, die wegen  Drogenhandels gesucht wurde. Nun hofft die Organisation auf neue Informationen über deren Verbleib auch von Nutzern sozialer Netzwerke wie Facebook.</p>
<p>Quelle: <a href="http://exit.gulli.com/url/http://de.news.yahoo.com/2/20100705/tts-internetnutzer-sollen-fuer-interpol-c6cbef2.html" target="_blank">AFP</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsweb.at/interpol-veroffentlicht-steckbriefe-mutmaslicher-schwerverbrecher/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Nullerjahre im Rückspiegel</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/die-nullerjahre-im-ruckspiegel</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/die-nullerjahre-im-ruckspiegel#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 20:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[creative_commons]]></category>
		<category><![CDATA[digital_devide]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[open_source]]></category>
		<category><![CDATA[software_as_a_service]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsweb.at/?p=931</guid>
		<description><![CDATA[Bald hat die Jahreszahl keine Null mehr in der Zehnerstelle. Zehn Jahre nach der für viele magisch anmutenden Jahrtausendwende ist der Blick zurück &#8211; gerade bei den Internettechnologien &#8211; ein sich lohnender.
Bill Gates ist unglaublich reich, aber Microsoft hat nicht die Weltherrschaft angetreten. In den 90ziger Jahren schien es, als würde an Microsoft in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bald hat die Jahreszahl keine Null mehr in der Zehnerstelle. Zehn Jahre nach der für viele magisch anmutenden Jahrtausendwende ist der Blick zurück &#8211; gerade bei den Internettechnologien &#8211; ein sich lohnender.</p>
<p><span><strong><img class="alignleft size-full wp-image-944" style="margin: 6px;" title="Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Severin Nowacki" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/419px-Bill_Gates_World_Economic_Forum_2007.jpg" alt="Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Severin Nowacki" width="126" height="178" />Bill Gates ist unglaublich reich, aber Microsoft hat nicht die Weltherrschaft angetreten. </strong>In den 90ziger Jahren schien es, als würde an Microsoft in Zukunft nichts vorbeiführen. Da wurden Browser und Suchmaschinen, Betrieb- und Netzwerksoftwareanbieter reihenweise &#8220;geschluckt&#8221;. Dennoch &#8211; obwohl mit MS immer noch ein Marktführer im Rennen ist, wurde  die Rolle der <a href="http://www.internetevolution.com/complink_redirect.asp?vl_id=3426" target="new">Microsoft Corp.</a> mehr und mehr relativiert. Aus der Initiative einiger Geeks entstanden nach-und-nach tragfähige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source" target="_blank">OSS-Betriebsysteme</a> als ernsthafte Alternativen. Im Web etablierten sich mit frei verfügbaren Angeboten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_Service" target="_self">SAAS</a>) kraftvolle Alternativen zur Office Software und schließlich hat die Evolution von Geräten und Anwendungen im Mobilgerätemarkt neue Betriebsysteme und auch Hardwareansätze (Netbook, Tablett, &#8230;) abseits des Betriebsystemalleinanbieters hervorgebracht. Neue globale Player sind (wieder)erschienen, und greifen wie in den 90zigern wieder nach dem Oligopol: Google und Apple. Wir vermuten wieder die Weltherrschaft hinter den neuen &#8220;Großen&#8221;. Mal sehen.</span></p>
<p><strong>140 Sargnägel für das Themenportal.</strong> Content is King &#8211; <span style="text-decoration: underline;">der</span> Wahlspruch der frühen Nullerjahre! Den Marketing- und Rezipientenforschungsrezepten der Medienhäuser (damals oft nur TV-Print-Radio) folgend, dachte man an Portale für den/die individuelle/n Webnutzer/in. Groß angelegten Websites, die möglichst alles bieten, was der User braucht. Ein gesetztes Bookmark war der Sieg &#8211; schicke Begriffe wie &#8220;Stickyness&#8221; und &#8220;Cosyness&#8221; waren Pflicht. Doch &#8211; außer für einige Crossmedia-Anbieter &#8211; brachten die Werbeerlöse aus Bannerwerbung zumeist kein tragfähiges Geschäft. Es scheint ein Paradigma des Internetzes zu sein, das nicht &#8220;Leiten&#8221;, sondern &#8220;Suchen&#8221; das Tun und die Phantasie der Nutzer/innen beflügelt. Musik suchen, Freunde suchen, Clips suchen und Aussagen suchen &#8211; dafür braucht man Profile, Metadaten, Verknüpfungen und eine geeignete Oberfläche: Facebook, FriendFind, Xing und MySpace. Für die tägliche Suche im globalen Informations- und Personendschungel sind 140 Zeichen bei weitem genug. Schnell formulierbar, am Handydisplay darstellbar, auch mit 12 Tasten schreibbar und vor allem gut syndizierbar, reichen die zwei kurzen Sätze der Microbloggingrealität aus, Netzwerke zu erhalten, Meinungen zu verbreiten und vor allem Werbung für sich selbst oder sein Produkt zu machen. So schrumpfte das Themenportal auf ein simples kleines Zeichen: Den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Hashtag</a>.</p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/600px-Napster_Unique_Users.svg.png"><img class="alignright size-full wp-image-945" style="margin: 6px;" title="CC" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/600px-Napster_Unique_Users.svg.png" alt="CC" width="221" height="177" /></a>Mit beiden Beinen stand die sogenannte Copyrightindustrie auf der Bremse, wenn es um die Verbreitung von Multimediainhalten im Internet ging</strong>. Es war <span style="text-decoration: underline;">der</span> große Kampf in den Nullerjahren: Copyrightindustrie (besonders große Musikverlage, Hollywoodkino und TV-Networks) im großen Verteidigungskrieg gegen neue Businessmodelle, Vertriebswege und Verwertungsmöglichkeiten. Es war vor allem die Musikindustrie, die nach satten Zuwächsen durch die Einführung der CD (profitabler Wiederverkauf von bereits auf Vinyl erschienenen Bestsellern) den Anschluß an die veränderten technologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu verpassen schien. Auf die im Internet publizierte Privatkopie des eigenen Digitaltonträgers via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napster" target="_blank">Napster</a> reagierte die Musikindustrie mit Kriminalisierung gegenüber den Plattformbetreibern und später dann auch den Nutzer/innen &#8211; der eigenen Kundschaft. Dass es dieser Kundschaft nicht primär um den Diebstahl, sondern um den Erwerb von Musiktitel geht, zeigte eindrucksvoll die Etablierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ITunes" target="_blank">I-Tunes</a>. Damit hat Apple zweierlei erreicht: Herstellung eines mediengerechten Zugangs zu Musikinhalten <span style="text-decoration: underline;">und</span> Vermarktung eines eigenen Abspielgerätes, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod" target="_blank">I-Pod</a>. Schlau! Dass auch zu diesem Zeitpunkt die Musikindustrie noch immer auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" target="_blank">DRM</a> setzt, und damit vollends ihre Reputation verspielt, ist wohl das Gegenteil von Schlau. Am Ende des Jahrzehntes haben wir eine veränderte Musikindustrie vor uns: Konzerte als tragende Säule im veränderten Einkommensmix der Musiker/innen, virales Marketing anstatt großer Kampagnen, in großen Teilen aufgesplittete Verwertungsketten vom/von dem/der Musiker/in zum Konsumenten und schließlich Verwertung außerhalb des Copyrightsystems (Stichwort <a href="http://creativecommons.at/" target="_blank">CC</a> und PublicDomain). Die Nullerjahre haben uns auch gezeigt, wie schwierig es für etablierte Marktteilnehmer sein kann, den Weg in&#8217;s &#8220;neue&#8221; Medium zu schaffen.</p>
<p><strong>Konvergenz: Ein no-no-word wird Wirklichkeit!</strong> In jedem Businessplan der Bubbleökonomie des beginnenden Jahrzehntes war sie postuliert: Die Verschmelzung von Medien, Content und Plattformen. Mit der geplatzten Blase war dann auch Ruhe um den Begriff. Doch gerade die Mobiltechnologie hat bei bei Betriebssystemen, Plattformen und Konzepten die gesamten Nullerjahre stetig an der Integration verschiedenster Services bei den Mobilplattformen gearbeitet &#8211; erfolgreich. Am Ende des Jahrzehntes haben wir schnell angebundene mobile Geräte, die Internet, TV, Radio und (ja, fast vergessen) Telefonie selbstverständlich vereinen.</p>
<p><strong>Internet: Ein Wohlstandsquelle für wenige.</strong> Der Aufbruch in&#8217;s neue Jahrzehnt läßt ein ZukunftsWeb erwarten, dass uns viele neue Anwendungen, Einkommensmöglichkeiten und kulturelle Veränderungen bringt. Doch das Internet ist nur auf der nördlichen Hemisphäre eine tragfähige Infrastruktur. Die Entwicklungsländer haben oftmals keine ausreichende Telekominfrastruktur, um echte Player im globalen Konzert der Internetwirtschaft zu werden. Ein globaler &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft" target="_blank">digital devide</a>&#8221; der in den Nullerjahren den Marktmechanismen überlassen wurde &#8211; mit dem Preis des Stillstands dort.</p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/800px-MB_WP_Organisation.png"><img class="size-full wp-image-946 alignleft" style="margin: 6px;" title="(cc) Ziko van Dijk" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/800px-MB_WP_Organisation.png" alt="(cc) Ziko van Dijk" width="225" height="159" /></a>Vom vernetzten Wissen zum vernetzten Denken.</strong> Wie selbstverständlich schauen wir heute &#8220;kurz einmal&#8221; in Wikipedia nach, oder &#8220;googeln&#8221;, wenn es darum geht, einen Begriff oder Sachverhalt nachzufragen. Noch 2000 hätten wir  zu Brockhaus oder Enzyklopädia Britannica gegriffen. Und wer dachte damals daran, dass dieses gesammelte Wissen von den Usern selbst erstellt wird? Inzwischen haben wir auch gelernt, dass wir &#8211; mit einer gesunden Vorsicht &#8211; diesen Userkolleg/innen als Quelle vertrauen können. Die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen" target="_blank">Weisheit der Vielen</a>&#8221; ist aber nicht nur Motor der größten vernetzten Wissensbasis der neueren Geschichte, sie ist auch Grundprinzip von Innovationsvorgängen in Wirtschaft und Gesellschaft. So sind Begriffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing" target="_blank">Crowdsourching</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prosument" target="_blank">Prosumer</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lead_User" target="_blank">Leaduser</a> bereits oft im Spiel, wenn es um die gemeinsame Lösung von Problemen und das gemeinsame Schaffen von Neuem geht.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><span><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsweb.at/die-nullerjahre-im-ruckspiegel/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook macht bessere Schreiber</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/facebook-macht-bessere-schreiber</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/facebook-macht-bessere-schreiber#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 14:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Litracy]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsweb.at/?p=864</guid>
		<description><![CDATA[Sich im Wort ausdrücken, verständlich zu Formulieren und Gedanken vermitteln zu können ist eine entscheidende Fähigkeit um im täglichen Leben bestehen zu können und erfolgreich zu arbeiten. Die Fähigkeiten dazu werden im Schulalter erworben: Schreiben, Reden, Formulieren.
Lange Zeit war man der Meinung, dass die sogenannte &#8220;Internetgeneration&#8221; diesbezüglich mit massiven Kommunikationsdefiziten und Ausdrucksschwächen zu kämpen habe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich im Wort ausdrücken, verständlich zu Formulieren und Gedanken vermitteln zu können ist eine entscheidende Fähigkeit um im täglichen Leben bestehen zu können und erfolgreich zu arbeiten. Die Fähigkeiten dazu werden im Schulalter erworben: Schreiben, Reden, Formulieren.</p>
<p>Lange Zeit war man der Meinung, dass die sogenannte &#8220;Internetgeneration&#8221; diesbezüglich mit massiven Kommunikationsdefiziten und Ausdrucksschwächen zu kämpen habe. Eine jüngst in Großbritannien erschienene Studie räumt jedoch mit dem Vorurteil &#8220;Computer machen doff&#8221; gründlich auf. Laut &#8220;National Literacy Trust&#8221; unterstützt die Nutzung von Sozialen Netzwerken, Blogs und sogar SMS beim Erwerb der kommunikativen Basis:</p>
<blockquote><p>The more forms of communications children use the stronger their core literary skills.<br />
<em>Jonathan Douglas, National Literacy Trust</em></p></blockquote>
<p>So weist die Studie eine höhere Selbstsicherheit im Formulieren bei jenen Kindern aus, die Bloggen, Twittern, SMSen oder Facebook nutzen (61%). Kinder ohne signifikante Internetaktivität sind hingegen wesentlich unsicherer hierbei (47%). Jonathan Douglas widerspricht auch der gängigen These, dass die verkürzte Kommunikation via SMS und 140-Zeichen-Statusfeld auf Kosten der Rechtschreibung und Grammatik gehe. Die Jugendlichen verstehen laut Douglas zwischen den Medien zu wechseln und können daher unabhängig voneinander verschiedene Nutzungsmuster erlernen. Die Internetgeneration kann sich durch die Nutzung des Web2.0 wieder für&#8217;s Tagebuchschreiben, Geschichtenformulieren und Gedichte begeistern.</p>
<p>Abschließend ortet Douglas in einem BBC-Interview massiven Bedarf einer überdachten pädagogischen Praxis, die Internetlitracy entsprechend begleitet und fördert.</p>
<p><strong>Weiterlesen</strong></p>
<div>
<ul>
<li><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8392653.stm" target="_blank">Children who use technology are &#8216;better writers&#8217;</a><em><span>, Zoe Kleinman</span></em><span><em>, BBC News</em> </span></li>
<li><a href="http://www.literacytrust.org.uk/research/writing_survey_2009.html" target="_blank">Young people&#8217;s writing: Attitudes, behaviour and the role of technology</a><em><a href="http://www.literacytrust.org.uk/research/writing_survey_2009.html" target="_blank">,</a> Studie, <em>National Literacy Trust</em></em></li>
</ul>
</div>
<p><!-- S BO --> <!-- S IBYL --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsweb.at/facebook-macht-bessere-schreiber/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Politik jetzt als iPhone-Applikation</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/politik-jetzt-als-iphone-applikation</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/politik-jetzt-als-iphone-applikation#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[realtime]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsweb.at/?p=627</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet wird zunehmend zum Handlungsraum des Politischen: Parteien finden nach-und-nach mit ihren Programmen, ihren Kampagnen und ihrer Kommunikationsarbeit in das Netz. Oft handelt es sich dabei aber um plump aufgesetzte Websites, Podcasts, Communities und Blogs. Doch, wie die Internetpräsenz von Präsident Obama zeigt, lernen die Parteiapparate den authentischen Umgang mit Twitter, Facebook und Realtime. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird zunehmend zum Handlungsraum des Politischen: Parteien finden nach-und-nach mit ihren Programmen, ihren Kampagnen und ihrer Kommunikationsarbeit in das Netz. Oft handelt es sich dabei aber um plump aufgesetzte Websites, Podcasts, Communities und Blogs. Doch, wie die Internetpräsenz von Präsident Obama zeigt, lernen die Parteiapparate den authentischen Umgang mit Twitter, Facebook und Realtime. So sind die zu verschiedenen Themen und von verschiedenen Ministerien eingerichteten Plattformen (<a href="http://www.data.gov/" target="_blank">www.data.gov</a>, <a href="http://www.openinternet.gov" target="_blank">www.openinternet.gov</a>, <a href="http://www.broadband.gov/" target="_blank">www.broadband.gov</a>),  der neuen US-Administration nicht bloß Ideenbriefkästen im Internet, sondern echte Partizipationsinstrumente.</p>
<p style="text-align: left;">Wer Politik mit und im Internet als möglichst effiziente Bedienung von neuen Kommunikationskanälen mit alten Kommunikationsinhalten sieht, der geht substanziell irr. Selbst die persönliche Nutzung von Blogs, Facebook und Co. durch Politiker/innen hinkt zumeist den Potentialen einer Internetpolitik auf der Höhe der Zeit hinterher. Dieses Potential wird dort sichtbar, wo sich Personen &#8211; vorerst ohne parteipolitischen Hintergrund &#8211; angetrieben von einem Ziel, einem Misstand oder einer gemeinsamen Laune heraus zu Pressuregroups verdichten. Die technolgischen Hilfmittel die dabei webgestützte Social Software bereitstellen, bündeln Werkzeuge hergekommer politischer Praxis. So wird aus Versammlung, Flugzettel, Telefonkette, Unterschriftenliste und Demonstration ein neues Bündel &#8211; FacebookGruppe, Flashmob, Blog, Twitter, Cause und Realtime. Dies alles ist gerade eindrucksvoll an den <a href="http://unsereuni.at/" target="_blank">aktuellen Studentenprotesten</a> zu beobachten, die bezeichnenderweise unter ihren Twitter-Hashtags bekannt wurden: #unibrennt und #unsereuni.<br />
<code><br />
</code></p>
<div id="__ss_1999544" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=peterbihr-internetundpolitikunbranded-090915053846-phpapp01&amp;stripped_title=internet-und-politik" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=peterbihr-internetundpolitikunbranded-090915053846-phpapp01&amp;stripped_title=internet-und-politik" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p style="text-align: left;"><code><br />
</code><br />
Es scheint so, als ob Politik wieder von den Bürger/innen selbst in die Hand genommen wird &#8211; ja wörtlich auf&#8217;s Handy geladen wird. Inwiefern es sich hierbei um ein Phänomen einer Elite handelt, die nicht weiter in den &#8220;mainstream&#8221; vordringt, oder ob wir hier wirklich substanziellen Veränderungen der politischen Praxis beiwohnen, wird die unmittelbare Zukunft zeigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsweb.at/politik-jetzt-als-iphone-applikation/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
