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	<title>ZukunftsWeb &#187; Politik</title>
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	<description>Chancen &#38; Risiken für Unternehmen &#38; AnwenderInnen</description>
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		<title>1.722 Depeschen der US-Botschaft in Wien veröffentlicht</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/1-722-depeschen-von-und-zur-amerikanischen-botschaft-in-wien-veroffentlicht</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 22:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gov2.0]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der Guardian, die NY Times und der Spiegel berichten, wurden in den letzten Stunden von WikiLeaks 251,287 Depeschen des Diplomatischen Dienstes der USA veröffentlicht. Laut Guardian handelt es sich dabei nicht nur um gewöhnliche diplomatische Post, sondern Berichte die mit dem Vermerk &#8220;Geheim&#8221; gekennzeichnet sind. In Deutschland wurden vom Spiegel in seiner morgigen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2010/nov/29/wikileaks-cables-data" target="_blank">Guardian</a>, die NY Times und der Spiegel berichten, wurden in den letzten Stunden von WikiLeaks 251,287 Depeschen des Diplomatischen Dienstes der USA veröffentlicht. Laut Guardian handelt es sich dabei nicht nur um gewöhnliche diplomatische Post, sondern Berichte die mit dem Vermerk &#8220;Geheim&#8221; gekennzeichnet sind. In Deutschland wurden vom <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731389,00.html" target="_blank">Spiegel</a> in seiner morgigen Ausgabe Inhalte dieser Berichte publiziert, die zu Teil herabwürdigende Einschätzungen von Bundesregierungsmitgliedern enthalten.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2010/11/23/1290535112905/Wikileaks-cables-breakdow-008.jpg"><img class="aligncenter" src="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2010/11/23/1290535112905/Wikileaks-cables-breakdow-008.jpg" alt="Quelle: The Guardian Data Blog" width="576" height="589" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Die vom Guardian zur Verfügung gestellten Rohdaten:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://tables.googlelabs.com/DataSource?dsrcid=317391">DATA: every cable with date, time and tags, EXCLUDING BODY TEXT (via Google fusion tables, subject to heavy traffic)</a></li>
<li><a href="https://docs.google.com/leaf?id=0B4nYZs4MzlZbNjhkOTFkZDMtYTJkMi00OThkLThjMmItYzU2N2M5MzkyM2Ix&amp;hl=en">DATA: every cable with date, time and tags, EXCLUDING BODY TEXT (CSV file, 16MB)</a></li>
<li><a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AonYZs4MzlZbdEdmOURKSlA5SEtWTWlDaUgtODJWVkE&amp;hl=en&amp;authkey=CPW5uvsF">DATA: our analysis of the cable by location and tag</a></li>
<li><a href="https://spreadsheets.google.com/pub?key=0Auo8KSVAc9r8dHdnMGhjOXhhNzY0LTE0M0NqNmNTRHc&amp;hl=en&amp;output=html">DATA: glossary of keywords and tags</a></li>
</ul>
<p><strong>Zusammengefasst</strong>:</p>
<ul>
<li>251,287 dispatches</li>
<li>The state department sent the most cables in this set, followed by Ankara in Turkey, then Baghdad and Tokyo</li>
<li>97,070 of the documents were classified as &#8216;Confidential&#8217;</li>
<li>28,760 of them were given the tag &#8216;PTER&#8217; which stands for prevention of terrorism</li>
<li> The earliest of the cables is from 1966 &#8211; with most, 56,813, from 2009</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>OpenGovernment in Wiener Koalitionsvertrag</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[pen government]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die, heute 12.11, bekanntgewordene Koalitionsvereinbarung enthält als Schwerpunkt im Bereich Internet den Ausbau von Open Government und Open Source. http://derstandard.at/1288660308804/Im-Detail-Das-Koalitionsabkommen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die, heute 12.11, bekanntgewordene Koalitionsvereinbarung enthält als Schwerpunkt im Bereich Internet den Ausbau von Open Government und Open Source. http://derstandard.at/1288660308804/Im-Detail-Das-Koalitionsabkommen</p>
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		<title>Open-Commons-Region Linz</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/open-commons-region-linz</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer europaweit einzigartigen Initiative wird die Stadt Linz Impulse für die frei zugängliche Nutzung und elektronische Verbreitung von Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien und anderen als „Open Commons“ bezeichneten, digital gespeicherten Inhalten geben. Das Projekt „Open-Commons-Region Linz“ ist ein weiterer Schritt der Zukunftsstadt Linz, ihre BürgerInnen, bei der Informationsbeschaffung und -Nutzung via Internet bestmöglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../wp-content/uploads/2010/10/587px-Icon_Now_Commons.svg_.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1537" style="margin: 5px; border: 0pt none;" title="Open Commons Linz" src="../wp-content/uploads/2010/10/587px-Icon_Now_Commons.svg_-300x249.png" alt="" width="249" height="206" /></a>Mit einer europaweit einzigartigen Initiative wird  die Stadt Linz Impulse für die frei zugängliche Nutzung und  elektronische Verbreitung von Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien  und anderen als „Open Commons“ bezeichneten, digital gespeicherten  Inhalten geben. Das Projekt „Open-Commons-Region Linz“ ist ein weiterer  Schritt der Zukunftsstadt Linz, ihre BürgerInnen, bei der  Informationsbeschaffung und -Nutzung via Internet bestmöglich zu  unterstützen. Bereits seit 2005 läuft die Hotspot-Initiative der Stadt  Linz. Österreich-weit ist dieses Projekt mit derzeit 118  Hotspot-Standorten für den Gratis-Einstieg ins Internet einzigartig.  Seit September 2009 stellt Linz über den „Public Space Server“ allen  interessierten LinzerInnen ab 14 Jahren einen fix definierten  Speicherplatz sowie ein persönliches E-Mail-Postfach und Programme für  die nichtkommerzielle Veröffentlichung von Inhalten im Internet zur  Verfügung. Die Leitlinien für die Realisierung der  „Open-Commons-Region Linz“ wurden nach einem einstimmigen  Gemeinderatsbeschluss  in einer Studie erarbeitet, die vom stadteigenen  Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen (IKT Linz <acronym title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</acronym>)  in Auftrag gegeben wurde. Die Studie des Instituts für Personal- und  Organisationentwicklung in Wirtschaft und Verwaltung der Johannes Kepler  Universität (Leitung: <acronym title="Universität">Univ</acronym>.-<acronym title="Professor">Prof</acronym>. <acronym title="Doktor">Dr</acronym>.  Gustav Pomberger) entstand in Zusammenarbeit mit der IKT Linz GmbH und  dem Linzer Markt- und Meinungsforschungsinstitut market.</p>
<p>Als unmittelbar folgende Schritte sind unter anderem geplant:</p>
<ul>
<li>Einrichtung eines Open Commons-Beirates.</li>
<li>Aufbau einer Open Commons-Region Linz Koordinationsstelle</li>
<li>Initiativen für Angebote in den Bereichen  Bildung (Open Courseware) und öffentliche Datenbestände, wie zum  Beispiel Stadtinformationen oder Stadtkarten (Open Data).</li>
<li>Überarbeitung des magistratsweiten Intranets  mit Einsatz von Open-Source-Software für das Betriebs-, Redaktions- und  Datenbanksystem.</li>
<li>Prüfung des Einsatzes von weiteren Open-Source Softwareprodukten in Teilen der Unternehmensgruppe Stadt Linz.</li>
</ul>
<p>In den Aufbauprozess der Open-Commons-Region  Linz sollen die Bevölkerung ebenso wie Gebietskörperschaften,  Interessenvertretungen, Unternehmen sowie Kultur- und  Bildungseinrichtungen eingebunden werden. Eine Schlüsselrolle spielen  dabei Betriebe der Unternehmensgruppe Stadt Linz und städtische  Einrichtungen wie die Volkshochschule und die Museen.</p>
<ul>
<li>Interview mit Initator Christian Forsterleitner im Linzer CulturalBroadcastinArchive: <a href="http://cba.fro.at/show.php?lang=de&amp;eintrag_id=18559" target="_blank">Nachhören</a></li>
<li><a href="http://www.linz.at/politik_verwaltung/44001.asp" target="_blank">Stellenausschreibung</a> &#8211; ProjektleiterIn Koordination Open Commons Region Linz</li>
</ul>
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		<title>USA lassen denken!</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/usa-lassen-denken</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 16:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[challenge]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Regierung hat Anfang September die Website challenge.gov online gebracht. Einen OnStopShop für Ideen, Innovation, Crowdsourcing und Bürger/innenbeteiligung &#8211; für Fragen, Problemlösungen und Innovationen, die US-Regierungsstellen bei Ihren Bürger/innen abfragt. Die Challenges auf der Website gehen dabei weit über Beteiligungsfragen, wie wir sie im Europäischen Kontexten auch kennen hinaus. Es geht um echte Fragen, echte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Regierung hat Anfang September die Website <a href="http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;sl=en&amp;tl=de&amp;u=http://challenge.gov/&amp;prev=_t&amp;rurl=translate.google.de&amp;usg=ALkJrhghQvkAex5msm-iD8UEjRc1RfENRA">challenge.gov</a> online gebracht. Einen OnStopShop für Ideen, Innovation, Crowdsourcing und Bürger/innenbeteiligung &#8211; für Fragen, Problemlösungen und Innovationen, die US-Regierungsstellen bei Ihren Bürger/innen abfragt. Die Challenges auf der Website gehen dabei weit über Beteiligungsfragen, wie wir sie im Europäischen Kontexten auch kennen hinaus. Es geht um echte Fragen, echte Lösungen und echtes ausgelobtes Geld.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/10/Bild-3.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1525" style="border: 0pt none;" title="Government" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/10/Bild-3-300x49.png" alt="" width="300" height="49" /></a></p>
<p>Dabei ist das Konzept einfach. Die Adminstarion Obama ist davon überzeigt, dass viele Probleme der Verwaltung, des Zusammenlebens, aber auch ganz konkret durch Regierungsstellen benötigte Lösungen, am besten in der &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; ihre Lösung finden. Angestoßen wird der Prozess durch die Auslobung eines Preisgeldes. Und zumeist können Lösungen aus der Masse der Einreichungen herausgezogen werden, die in herkömmlichen Bieterverfahren niemals zum Zuge gekommen wären bzw. die um Größenordnungen günstiger als diese sind.</p>
<p><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/10/Bild-2.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1526" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; border: 0pt none;" title="Government" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/10/Bild-2-300x246.png" alt="" width="300" height="246" /></a>Mit <a href="http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;sl=en&amp;tl=de&amp;u=http://challenge.gov/&amp;prev=_t&amp;rurl=translate.google.de&amp;usg=ALkJrhghQvkAex5msm-iD8UEjRc1RfENRA">challenge.gov</a> tut die US-Regierung nun einen entscheidenden Schritt weiter &#8211; sie bündelt diese Crowdsourcingprozesse in einer gemeinsamen Website. Damit können Regierungstellen &#8220;out of the box&#8221; Challenges erstellen und Innovator/innen finden gebündelt auf einer Seite die &#8220;problem broadcasts&#8221;. Das darüber hinaus, damit ein einheitliches Verfahren in der Abwicklung und damit Sicherheit und Fairness geschaffen wird, kompletiert das Konzept von <a href="http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;sl=en&amp;tl=de&amp;u=http://challenge.gov/&amp;prev=_t&amp;rurl=translate.google.de&amp;usg=ALkJrhghQvkAex5msm-iD8UEjRc1RfENRA">challenge.gov</a>.</p>
<p>Damit zeigt die Regierung von Barak Obama, dass sie hier eGovernment wirklich verstanden hat, und  bringt nach <a href="http://data.gov" target="_blank">data.gov</a> und <a href="http://open.gov" target="_blank">open.gov</a> mit <a href="http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;sl=en&amp;tl=de&amp;u=http://challenge.gov/&amp;prev=_t&amp;rurl=translate.google.de&amp;usg=ALkJrhghQvkAex5msm-iD8UEjRc1RfENRA">challenge.gov</a> eine weitere diesbezügliche Innovation auf den Weg.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arena Talk 1: Digital Society</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/digital-society-award-startet-am-15-09-2010</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/digital-society-award-startet-am-15-09-2010#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 19:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Award]]></category>
		<category><![CDATA[digital society]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue BürgerInnenbewegungen im Netz Am Mittwoch den 15. September fand im Raum D / quartier21 die Auftaktveranstaltung für den Digital Society Award statt. Gemeinsam mit Thomas Thurner führten David Roethler (politik.netzkompetenz.at) und Julian Ausserhofer (B00MBL1TZ) eine Publikumsdikussion über Bürger/innenbeteiligung im Netz, die Grenzen der derzeitigen und die Utopie der zukünftigen Internetdemokratie. Mitschnitt Kickoff des Digital [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code></code><br />
<strong>Neue BürgerInnenbewegungen im Netz</strong></p>
<p><a href="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/09/team2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1414 alignleft" style="margin-right: 5px; margin-left: 5px;" title="David Roethler und Julian Ausserhofer" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2010/09/team2-150x150.jpg" alt="" width="125" height="125" /></a>Am Mittwoch den 15. September fand im Raum D / quartier21 die Auftaktveranstaltung für den Digital Society Award statt. Gemeinsam mit Thomas Thurner führten <strong>David Roethler</strong> (<a title="politik.netzkompetenz.at" rel="home" href="http://politik.netzkompetenz.at/">politik.netzkompetenz.at</a>) und <strong>Julian Ausserhofer</strong> (<a href="http://julian.mur.at/blog/">B00MBL1TZ</a>) eine Publikumsdikussion über Bürger/innenbeteiligung im Netz, die Grenzen der derzeitigen und die Utopie der zukünftigen Internetdemokratie.</p>
<p><code><br /></code></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="images" src="../wp-content/uploads/2010/09/images.jpg" style="border: 0pt none;" alt="" width="30" height="30" /><a href="http://www.paraflows.at/fileadmin/Vortraege/2010/Digital_Society_Award.mp3">Mitschnitt</a></p>
<p><code><br /></code></p>
<p><strong>Kickoff des Digital Society Awards im Rahmen des Paraflow Festivals 2010</strong></p>
<p>Die Initiative ZukunftsWeb sowie das Festival paraflows .10 schreiben  dieses Jahr erstmals den Digital Society Award 2010 aus. Der in einer  elektronischen BürgerInnenwahl vergebene Preis zeichnet jene Initiativen  aus, die mit ihrem Engagement in digitalen Medien und Social Networks  dazu beitragen, dass neue Formen der gesellschaftlichen Partizipation  möglich werden.</p>
<p><strong>Anliegen des Digital Society Awards</strong></p>
<p>„Digital Citizens“ erarbeiten täglich neue Formen der Teilhabe an  gesellschaftlicher Gestaltung. So werden Social Networks, Microblogging,  Crowd Wisdom und viele andere Formen des persönlichen und gemeinsamen  Ausdrucks in Onlinemedien immer mehr zu jenen Kulturtechniken, die  ePartizipation grundsätzlich zu leben versuchen. Wir hoffen, mit dem  Preis die Sichtbarkeit der sich im Stillen formierenden  Internetdemokratie zu erhöhen und Anreiz für eine aktive „Digital  Citizenship“ zu sein. Prämiert werden beispielsweise Facebook  Initiativen, Blogs, Community Websites, Crowdsourcing Initiativen, oder  Wikis.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"></span></p>
<p>Nähere Informationen zur Einreichung ab 15.09.2010 <strong><a href="http://www.zukunftsweb.at/dsa">hier</a></strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EU: Auf der Suche nach der neuen Internetstrategie</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/eu-auf-der-suche-nach-der-neuen-internetstrategie</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/eu-auf-der-suche-nach-der-neuen-internetstrategie#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 15:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[RAND]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[230 Seiten &#8211; voll mit empirischen Daten &#8211; zählt der umfangreiche Bericht &#8220;Trends in connectivity technologies and their socio-economic impacts&#8221;, der im Auftrag der Europäischen Kommission beim renomierten Thinktank RAND in Auftrag gegeben wurde. Die EU will die Ergebnisse zur Formulierung einer Nachfolgeagenda für das auslaufende i2010-Programm verwenden. RAND entwirft dabei drei Szenarien der Internetzukunft: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>230 Seiten &#8211; voll mit empirischen Daten &#8211; zählt der umfangreiche Bericht &#8220;Trends in connectivity technologies and their socio-economic impacts&#8221;, der im Auftrag der Europäischen Kommission beim renomierten Thinktank <a href="http://www.rand.org" target="_blank">RAND</a> in Auftrag gegeben wurde. Die EU will die Ergebnisse zur Formulierung einer Nachfolgeagenda für das auslaufende <a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/index_en.htm" target="_blank">i2010-Programm</a> verwenden.</p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/index_en.htm"><img class="alignleft size-full wp-image-905" style="margin-right: 8px; margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="I2010 ff" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/12/post_i2010_big.jpg" alt="I2010 ff" width="200" height="64" /></a>RAND entwirft dabei drei Szenarien der Internetzukunft: The Borderless World,  The Connecting World und The Scattered World of 2020. Hinterlegt mit vergleichenden Nutzungs- und Entwicklungsdaten aus den EU-Ländern, den Vereinigten Staaten, China, Japan und Korea zeigt RAND die mögliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung anhand des Maß staatlicher Regulierung und Rückwirkung multikontinentaler Konzerne auf. Auf technnologischer Ebene macht RAND vier Trends klar fest:</p>
<ul>
<li>Das Netz wird unabhängig von &#8220;spezifischen Orten, Geräten, Programmen usw.&#8221;</li>
<li>Datenverarbeitung und -speicherung werden zu Infrastrukturangeboten &#8220;wie Wasser, Strom, Gas usw.&#8221;</li>
<li>Die zunehmende &#8220;Mensch-Computer-Konvergenz [...] wird die Zwei-Wege-Partnerschaft zwischen sozialen und technologischen Systemen stark verbessern&#8221;.</li>
<li>Durch Web-3.0-Technologien wie das semantische Web  wird das Internet &#8220;zu einem intelligenten Akteur werden<em>&#8220;</em>.</li>
</ul>
<p><code><br />
</code><br />
Für die Nachfolgepolitiken zu EUs i2010-Strategie bedeutet dies ein Governancemodell mit den Eckpfeilern &#8220;Offenheit&#8221;, &#8220;Wettbewerb&#8221;, &#8220;Public-Private-Parnerships&#8221;, &#8220;leistungsfähiger Aufsicht&#8221; und &#8220;effektiver Selbstregulierung&#8221; zu finden.</p>
<p>Die Studie im <a href="http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemdetail.cfm?item_id=5450&amp;utm_campaign=isp&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=newsroom&amp;utm_content=tpa-7" target="_blank">DOWNLOAD</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>eGovernment &#8211;  rethought</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo stehen wir mit eGoverment? Das neu erschienene Buch &#8220;State of the eUnion: Government 2.0 and Onwards&#8221; versammelt 34 der führenden Vordenker/innen des Internet. Darunter sind u.A. Don Tapscott, Tim O’Reilly, Lawrence Lessig, und David Weinberger. Herausgeber John Gøtze strapaziert abermals die Versionierung &#8220;2.0&#8243;, wenn er darauf hinweist, dass &#8211; wie im übrigen Web auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo stehen wir mit <span><span>eGoverment</span></span>? Das neu <span>erschienene</span> Buch &#8220;<a href="http://21gov.net/wp-content/uploads/e-book.pdf" target="_blank"><span><span>State</span></span> <span><span>of</span></span> <span><span>the</span></span> <span><span>eUnion</span></span>: <span><span>Government</span></span> 2.0 <span><span>and</span></span> <span><span>Onwards</span></span></a>&#8221; versammelt 34 der führenden Vordenker/innen des Internet. Darunter sind u.A. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Tapscott" target="_blank">Don <span><span>Tapscott</span></span></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_O%E2%80%99Reilly" target="_blank">Tim O’<span><span>Reilly</span></span></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig" target="_blank"><span><span>Lawrence</span></span> <span><span>Lessig</span></span></a>, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Weinberger" target="_blank">David <span><span>Weinberger</span></span></a>. Herausgeber <a href="http://gotzespace.dk/" target="_blank">John <span><span>Gøtze</span></span></a> strapaziert abermals die <span><span>Versionierung</span></span> &#8220;2.0&#8243;, <span>wenn</span> er darauf hinweist, dass &#8211; wie im übrigen <span><span>Web</span></span> auch &#8211; die Anfangstage des <span><span>eGovernment</span></span> längst durch Praktiken des <span><span>Social</span></span> <span><span>Web</span></span> (siehe <span><span>ZukunftsWeb</span></span>: <a href="http://www.zukunftsweb.at/politik-jetzt-als-iphone-applikation">Politik jetzt als iPhone-Applikation</a>) abgelöst <span>werden</span>:</p>
<blockquote><p>In <span><span>many</span></span> <span><span>ways</span></span>, <span><span>eGovernment</span></span> <span><span>has</span></span> <span><span>come</span></span> <span><span>of</span></span> age. <span><span>The</span></span> <span><span>use</span></span> <span><span>of</span></span> IT <span><span>and</span></span> digital <span><span>media</span></span> <span><span>is</span></span> <span><span>today</span></span> <span><span>part</span></span> <span><span>of</span></span> <span><span>everything</span></span> <span><span>government</span></span> <span><span>does</span></span>, so <span><span>the</span></span> ‘e’ <span><span>is</span></span> <span><span>becoming</span></span> obsolete. ‘<span><span>eGovernment</span></span> <span><span>is</span></span> just <span><span>Government</span></span>,’ as <span><span>the</span></span> <span><span>saying</span></span> <span><span>goes</span></span>, <span><span>but</span></span> it <span><span>is</span></span> <span><span>important</span></span> <span><span>to</span></span> <span><span>realise</span></span> <span><span>that</span></span> <span><span>the</span></span> ‘e’ <span><span>has</span></span> <span><span>changed</span></span> <span><span>government</span></span> <span><span>forever</span></span>, <span><span>and</span></span> will <span><span>keep</span></span> <span><span>doing</span></span> so, <span><span>and</span></span> <span><span>hence</span></span> <span><span>we</span></span> <span><span>now</span></span> <span><span>talk</span></span> <span><span>about</span></span> <span><span>Government</span></span> 2.0.</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-783" style="border: 0pt none;" title="stack-low-225x300" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/11/stack-low-225x300.jpg" alt="stack-low-225x300" width="168" height="224" />Der <span>thematische</span> Bogen im Buch spannt sich demnach auch von &#8220;<span><span>open</span></span> <span><span>data</span></span>&#8221; über neue implizite <span><span>Interaktionsformen</span></span> mit Bürger/innen b<span><span>is</span></span> hin zum organisatorischen Wandel von <span><span>Regierungsinstitutionen</span></span> und Parteien. Nicht zufällig <span>ist</span> das <span><span>Veröffentlichungsdatum</span></span> zusammengelegt mit der im schwedischen Malmö stattfindenden <a href="http://www.egov2009.se/" target="_blank">5. EU Konferenz im Bereich <span><span>eGovernment</span></span></a>. Der Herausgeber versteht das Buch auch als sehr unmittelbaren <span>thematischen</span> <span><span>Input</span></span> zur Konferenz.</p>
<p>Das Buch <span>ist</span> sowohl in gedruckter Form (<a href="http://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dDBwWTg5MnBxSFBXYkxZSWRnUnJTN2c6MA" target="_blank">Bestellung</a>) und als freier PDF-Download erhältlich (<a href="http://21gov.net/wp-content/uploads/e-book.pdf"><span><span>link</span></span></a>). Die Inhalte sind unter <span><span>Creative</span></span> <span><span>Commons</span></span> lizenziert. Die Website <a href="http://21gov.net" target="_blank">21<span><span>gov</span></span>.<span><span>net</span></span></a> und <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://twitter.com/gov20book');" href="http://twitter.com/gov20book">@gov20<span><span>book</span></span></a> auf <span><span>Twitter</span></span> bringen immer wieder Neuigkeiten und <span><span>Aufrischungen</span></span> des Buchinhaltes.</p>
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		<title>Petition könnte Deutschen Wissenschaftsbetrieb verändern</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/petition-konnte-deutschen-wissenschaftsbetrieb-verandern</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/petition-konnte-deutschen-wissenschaftsbetrieb-verandern#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[biblotheken]]></category>
		<category><![CDATA[open knowledge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsbetrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben gelernt, dass der Wissensraum Internet nach eigenen Regeln funktioniert. Wir haben dabei erfahren, dass nicht nur durch redaktionelle bzw. editoriale Tätigkeit Wissen aufbereitet und zugänglich gemacht werden kann, sondern das gesichertes Wissen auch von Communities (Wikipedia) erarbeitet werden kann. Wir wissen nun, dass man &#8211; mit gebotener Sorgfalt in der Rezeption &#8211; auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben gelernt, dass der Wissensraum Internet nach eigenen Regeln funktioniert. Wir haben dabei erfahren, dass nicht nur durch redaktionelle bzw. editoriale Tätigkeit Wissen aufbereitet und zugänglich gemacht werden kann, sondern das gesichertes Wissen auch von Communities (Wikipedia) erarbeitet werden kann. Wir wissen nun, dass man &#8211; mit gebotener Sorgfalt in der Rezeption &#8211; auf die &#8220;Weißheit der Masse&#8221; setzen kann und dass Enzyklopedien und Verzeichnisse zunehmend obsolt werden. Doch wenn es um zeitgenössische Wissensquellen geht -  um Dinge und Erkenntnisse die erst erforscht, entdeckt oder erfunden worden sind &#8211; klaffen weisse Lücken im globalen Gedächnis. Grundlagenforschung und Wissenschaft publizieren zumeist weiterhin in kostenpflichtigen und schwer zu bekommenden Fachjournalen und Fachpublikatonen, für eine begrenztes Publikum des jeweilgen Fachgebietes.</p>
<div><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-772" title="petition" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/11/petition-150x150.jpg" alt="petition" width="184" height="184" />Der freie, kostenlose Zugang zu wissenschaftlichen Primärmaterial über das Web ist noch immer die Ausnahme. Bereits 2003 forderten Wissenschafter in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Erkl%C3%A4rung_%C3%BCber_offenen_Zugang_zu_wissenschaftlichem_Wissen">Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen</a> eine Änderung der Publizierungspraxis. Besonders in jenen Bereichen, in denen Forschung mit Hilfe staatlicher Finanzierung stattfindet, soll die unmittelbare, kostenlose Zugänglichkeit von Primärtexten Standard werden.  Eine offene Publikationspraxis verändert den Wissenschafts- und Forschungsbetrieb grundsätzlich: Eine kollaborative Forschungspraxis innerhalb eines gemeinsamen offenen Wissensraums ist damit denkbar -und damit der Anschluß des Wissenschaftlichen Betriebes an die neuen kulturellen Gegenheiten des zeitgenössischen Internet.</div>
<div>In diese Richtung geht die Initative von <a href="http://twitter.com/Fischblog">Lars Fischers</a> Petition an den Deutschen Bundestag. In der Petition <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922">Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen</a> wird demnach auch gefordert, dass</div>
<blockquote>
<div>wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. [...] Die öffentliche Hand fördert Forschung und Entwicklung nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung jährlich mit etwa 12 Milliarden Euro. Die Ergebnisse dieser Forschung jedoch werden überwiegend in kostenpflichtigen Zeitschriften publiziert. Es ist nicht angemessen, dass der Steuerzahler für die von ihm finanzierten Forschungsergebnisse erneut bezahlen muss. Wegen der hohen Kosten und der Vielzahl wissenschaftlicher Zeitschriften sind Forschungsergebnisse nur in wenigen Bibliotheken einsehbar. Den meisten Bürgern ist der Zugang zu der von ihnen finanzierten Wissenschaft dadurch nicht nur erschwert, sondern de facto ganz verschlossen. [Daher gilt für] Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, [die Aufforderung des Bundesrates], entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen [zur kostenfrei Zugänglichkeit] zu schaffen.</div>
</blockquote>
<div>Die im November gestartete Unterschriftenkampagne  hat bereits 8500 Mitunterzeichner/innen gefunden. Wenn bis zum 22. Dezember die kritische Masse von 50.000 Mitzeichnern erreicht wird, muss sich der Petitionsausschuss im Deutschen Bundestag mit dem Thema auseinandersetzen.</div>
<p><code><br />
</code></p>
<div><strong>Weiterlesen</strong></div>
<div>
<ul>
<li>Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/146525" target="_blank">Petition pro Open Access</a></li>
<li>Golem: <a href="http://www.golem.de/0911/71136.html" target="_blank">Wissenschaftler unterstützen Open-Access-Petition</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Politik jetzt als iPhone-Applikation</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/politik-jetzt-als-iphone-applikation</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[realtime]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet wird zunehmend zum Handlungsraum des Politischen: Parteien finden nach-und-nach mit ihren Programmen, ihren Kampagnen und ihrer Kommunikationsarbeit in das Netz. Oft handelt es sich dabei aber um plump aufgesetzte Websites, Podcasts, Communities und Blogs. Doch, wie die Internetpräsenz von Präsident Obama zeigt, lernen die Parteiapparate den authentischen Umgang mit Twitter, Facebook und Realtime. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird zunehmend zum Handlungsraum des Politischen: Parteien finden nach-und-nach mit ihren Programmen, ihren Kampagnen und ihrer Kommunikationsarbeit in das Netz. Oft handelt es sich dabei aber um plump aufgesetzte Websites, Podcasts, Communities und Blogs. Doch, wie die Internetpräsenz von Präsident Obama zeigt, lernen die Parteiapparate den authentischen Umgang mit Twitter, Facebook und Realtime. So sind die zu verschiedenen Themen und von verschiedenen Ministerien eingerichteten Plattformen (<a href="http://www.data.gov/" target="_blank">www.data.gov</a>, <a href="http://www.openinternet.gov" target="_blank">www.openinternet.gov</a>, <a href="http://www.broadband.gov/" target="_blank">www.broadband.gov</a>),  der neuen US-Administration nicht bloß Ideenbriefkästen im Internet, sondern echte Partizipationsinstrumente.</p>
<p style="text-align: left;">Wer Politik mit und im Internet als möglichst effiziente Bedienung von neuen Kommunikationskanälen mit alten Kommunikationsinhalten sieht, der geht substanziell irr. Selbst die persönliche Nutzung von Blogs, Facebook und Co. durch Politiker/innen hinkt zumeist den Potentialen einer Internetpolitik auf der Höhe der Zeit hinterher. Dieses Potential wird dort sichtbar, wo sich Personen &#8211; vorerst ohne parteipolitischen Hintergrund &#8211; angetrieben von einem Ziel, einem Misstand oder einer gemeinsamen Laune heraus zu Pressuregroups verdichten. Die technolgischen Hilfmittel die dabei webgestützte Social Software bereitstellen, bündeln Werkzeuge hergekommer politischer Praxis. So wird aus Versammlung, Flugzettel, Telefonkette, Unterschriftenliste und Demonstration ein neues Bündel &#8211; FacebookGruppe, Flashmob, Blog, Twitter, Cause und Realtime. Dies alles ist gerade eindrucksvoll an den <a href="http://unsereuni.at/" target="_blank">aktuellen Studentenprotesten</a> zu beobachten, die bezeichnenderweise unter ihren Twitter-Hashtags bekannt wurden: #unibrennt und #unsereuni.<br />
<code><br />
</code></p>
<div id="__ss_1999544" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=peterbihr-internetundpolitikunbranded-090915053846-phpapp01&amp;stripped_title=internet-und-politik" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=peterbihr-internetundpolitikunbranded-090915053846-phpapp01&amp;stripped_title=internet-und-politik" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p style="text-align: left;"><code><br />
</code><br />
Es scheint so, als ob Politik wieder von den Bürger/innen selbst in die Hand genommen wird &#8211; ja wörtlich auf&#8217;s Handy geladen wird. Inwiefern es sich hierbei um ein Phänomen einer Elite handelt, die nicht weiter in den &#8220;mainstream&#8221; vordringt, oder ob wir hier wirklich substanziellen Veränderungen der politischen Praxis beiwohnen, wird die unmittelbare Zukunft zeigen.</p>
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		<title>Netzneutralität in der USA gesichert; in der EU in Gefahr</title>
		<link>http://www.zukunftsweb.at/netzneutralitat-in-der-usa-gesichert-in-der-eu-in-gefahr</link>
		<comments>http://www.zukunftsweb.at/netzneutralitat-in-der-usa-gesichert-in-der-eu-in-gefahr#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 15:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Thurner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Telekomaufsicht FCC stellt wichtige Weichen für die Zukunft des Internets in den USA. Provider sollen künftig gesetzlich verpflichtet sein, den Datenverkehr in ihren Netzen gleich zu behandeln. Bestimmte Arten des Datenverkehrs wie beispielsweise Skype oder in Filesharing-Netzen dürfen demnach nicht gedrosselt werden. Ein Auslöser der Diskussion um Netzneutralität war der Kabelnetzbetreiber Comcast, der den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Telekomaufsicht <a class="zem_slink" title="Federal Communications Commission" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Communications_Commission">FCC</a> stellt wichtige Weichen für die Zukunft des Internets in den USA. Provider sollen künftig gesetzlich verpflichtet sein, den Datenverkehr in ihren Netzen gleich zu behandeln. Bestimmte Arten des Datenverkehrs wie beispielsweise Skype oder in Filesharing-Netzen dürfen demnach nicht gedrosselt werden.</p>
<p><a href="http://www.euopeninternet.eu/"><img class="alignleft size-medium wp-image-512" style="margin-right: 8px;" title="openinternet" src="http://www.zukunftsweb.at/wp-content/uploads/2009/10/openinternet1-300x162.jpg" alt="openinternet" width="150" height="81" /></a>Ein Auslöser der Diskussion um Netzneutralität war der Kabelnetzbetreiber Comcast, der den Verkehr in Fliesharing-Netzen reduziert hat, seine Kunden über das Vorgehen aber nicht informiert hat. Eine &#8220;Maßnahme&#8221; die auch andere Netzbetreiber für sich in Anspruch nehmen wollten, um so in Zukunft extra Bandbreite für extra Services verkaufen zu können. So sollen große Websitebetreiber wie Google, Yahoo, Amazon oder Ebay den Netzbetreibern Geld geben, damit Kunden der Provider auf diese Seiten zugreifen können. Die zusätzliche Einnahmequelle (von Websitebetreibern und in Folge auch von Usern) könnte die allenthalben in die Krise geratenen Netzbetreiber stützen.</p>
<p>Die FCC widerspricht den Argumenten der Netzbetreiber nun entschieden, und formuliert die Netzneutralität als eines der entscheidenden Faktoren um Wachstum, wirtschaftliche Chancengleichheit und Vermeidung von Oligopolen zu gewährleisten. Zementiert sind die neuen Prinzipen der FCC noch nicht. Auf der eigens eingerichteten Plattform <a href="http://www.openinternet.gov/" target="_blank">openinternet.gov</a> sollen die Vorschläge noch weiter diskutiert werden.</p>
<p>Auf EU-Ebene muss man auf Bekenntnisse zur Offenheit des zukünftigen Internet weiter warten. Geradezu dem widersprechend sind die Signale bezüglich der jüngsten Einigung des EU-Rates (13. Oktober 2009), der vorsieht das nationale Kontrollbehörden (z.B. <a class="zem_slink" title="Nicolas Sarkozy" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy">Nicolas Sarkozy</a>&#8216;s HADOPI) Internetsperren verhängen dürfen. Daher fordert das europäische Netzwerk <strong>La Quadrature du Net</strong> in einer aktuellen <a title="Opens external link in new window" href="http://www.euopeninternet.eu/open-internet/" target="_blank">Petition</a>, dass die &#8220;Netzneutralität&#8221; stärker im Telekom-Paket verankert wird. Vorlage sind dabei die Eingangs erwähnten Grundsätze für ein offenes Internet der Obama-Administration.</p>
<h4>Petition:</h4>
<ul>
<li>Online Petition &#8211; <a href="http://www.euopeninternet.eu/open-internet/" target="_blank"><strong>La Quadrature du Net</strong></a></li>
</ul>
<h4>Weiterlesen unter:</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.euractiv.de/innovation-und-infrastruktur/artikel/internetsperren-eu-rat-schlagt-kompromiss-vor-002234" target="_blank">Internetsperren: EU-Rat schlägt Kompromiss vor</a></li>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2009/telekom-paket-parlament-von-seinen-verhandlern-betrogen/">Telekom-Paket: Parlament von seinen Verhandlern betrogen</a></li>
</ul>
<p><strong>News update &#8211; 21.10.2009</strong></p>
<ul>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2009/telekom-paket-artikel-138-ist-tot/">Telekom-Paket: “Artikel 138 ist tot”</a></li>
</ul>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/3899c941-41cf-4949-bcbd-161023d92a46/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: medium none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=3899c941-41cf-4949-bcbd-161023d92a46" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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