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USA lassen denken!

Die US-Regierung hat Anfang September die Website challenge.gov online gebracht. Einen OnStopShop für Ideen, Innovation, Crowdsourcing und Bürger/innenbeteiligung – für Fragen, Problemlösungen und Innovationen, die US-Regierungsstellen bei Ihren Bürger/innen abfragt. Die Challenges auf der Website gehen dabei weit über Beteiligungsfragen, wie wir sie im Europäischen Kontexten auch kennen hinaus. Es geht um echte Fragen, echte Lösungen und echtes ausgelobtes Geld.

Dabei ist das Konzept einfach. Die Adminstarion Obama ist davon überzeigt, dass viele Probleme der Verwaltung, des Zusammenlebens, aber auch ganz konkret durch Regierungsstellen benötigte Lösungen, am besten in der “Weisheit der Vielen” ihre Lösung finden. Angestoßen wird der Prozess durch die Auslobung eines Preisgeldes. Und zumeist können Lösungen aus der Masse der Einreichungen herausgezogen werden, die in herkömmlichen Bieterverfahren niemals zum Zuge gekommen wären bzw. die um Größenordnungen günstiger als diese sind.

Mit challenge.gov tut die US-Regierung nun einen entscheidenden Schritt weiter – sie bündelt diese Crowdsourcingprozesse in einer gemeinsamen Website. Damit können Regierungstellen “out of the box” Challenges erstellen und Innovator/innen finden gebündelt auf einer Seite die “problem broadcasts”. Das darüber hinaus, damit ein einheitliches Verfahren in der Abwicklung und damit Sicherheit und Fairness geschaffen wird, kompletiert das Konzept von challenge.gov.

Damit zeigt die Regierung von Barak Obama, dass sie hier eGovernment wirklich verstanden hat, und  bringt nach data.gov und open.gov mit challenge.gov eine weitere diesbezügliche Innovation auf den Weg.

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