Eine neue Landkarte der neuen Welt will Wolf Lotter zeichnen. Denn es geht – wie überall – um die Macht. Welche Paradigmenwechsel stehen an? Eine offene Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Wirtschaft gedeihen kann, schreibt die Süddeutsche Zeitung online in einer Rezension über ein neues Buch von Wolf Lotter mit dem Titel Die kreative Revolution. Lotter ist nicht nur Mitbegründer und Redakteur des Wirtschaftsmagazins Brand eins: Er hat sich schon zu einer Zeit journalistisch mit digitalen Technologien beschäftigt, als das hierzulande noch kaum jemand tat – seine Arbeiten thematisieren seit 1984 die Transformation der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft. Es ist daher nur natürlich, dass er auch über Veränderungsprozesse nachdenkt. Auch in Bezug auf das Internet.
Kreativität ist nicht der Rettungsanker des Industrialismus, meint Lotter. Aber sie ist der Treiber für eine grundlegende Änderung der Ökonomie. Tatsächlich “geht es um eine Machtauseinandersetzung zwischen zwei nicht kompatiblen Organisationsstrukturen: industriekapitalistisch die eine,
wissensbasiert die andere”.
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